Retten Sie Ihre Ersparnisse

Retten Sie Ihre Ersparnisse, solange es noch geht

Erinnern Sie sich noch an den Herbst 2008, als Kanzlerin Merkel im Fernsehen versicherte „Ihre Ersparnisse sind sicher“? Einige Monate später musste sie jedoch einräumen, dass sie dies damals keineswegs versichern konnte.
 

Heute erinnert vieles an die damalige Situation. Der Unterschied liegt nur darin, dass es diesmal nicht um eine Bank geht, sondern um ganze Volkswirtschaften. Diese Länder ziehen, bei einem Bankrott, natürlich alle Banken mit in den Abgrund. Deshalb sind die diversen „Rettungsmaßnahmen“ auch keine Hilfen für Länder, sondern letzte verzweifelte Versuche die Banken am leben zu halten, welche in den Ländern investiert sind.
 

Und wo haben Sie Ihre Ersparnisse? Der kleinste Teil der Bevölkerung wird seine Ersparnisse unter dem Kopfkissen liegen haben, sondern bei dem freundlichen Banker gelassen haben. Nicht nur, dass allein die offizielle Inflation die Ersparnisse Stück für Stück auffrisst, nein man muss auch noch befürchten, dass die Konten gesperrt werden und man nicht mehr an sein Geld kommt. Dies ist, in diversen Ländern, alles schon da gewesen, zum Beispiel in Österreich, Argentinien, Island, usw.
 

Dann gibt es da noch eine schlimmere Angelegenheit, die heißt Lebens- und Rentenversicherung. Das hart erarbeitete Geld des Bürgers, wird nicht einfach irgendwo eingezahlt und liegt dort bis zur Auszahlung. Nein, es wird von den Versicherern irgendwo investiert. Jetzt raten Sie mal wo? Zum Beispiel in Staatsanleihen von Griechenland, Spanien und Irland. Wenn nun diese Länder zahlungsunfähig werden, gibt es wohl ebenfalls große Probleme für den Versicherer, seine Verbindlichkeiten gegenüber dem Bürger zu begleichen. Und wenn dies nicht schon genug wäre, gibt es noch ein anderes Problem. Nehmen wir an, Sie haben 1991 eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen. Ihnen wurde gesagt, Sie zahlen DM 100.000,- ein und bekommen in 20 Jahren die DM 100.000,- plus Betrag X. Heute bekommen Sie allerdings ca. € 50.000,- plus Betrag X. Tja Pech gehabt. Man muss wohl nicht erwähnen, was Sie vor 20 Jahren für DM 100.000,- kaufen konnte und was Sie heute für € 50.000,- bekommen.
 

Dann gibt es da noch die Aussage „Aktien sind jetzt billig“. Da kann man wiederum nur auf das Jahr 2008 verweisen, damals stand der deutsche Leitindex DAX bei 3500 Punkten, heute bei ca. 5500 Punkten. Nun soll jeder selbst entscheiden was billig und teuer ist.
 

Dann gibt es die Immobilienbefürworter. Gegen eine eigene Immobilie spricht zunächst mal nicht viel. Nur wenn sie über etliche Kredite finanziert wird, ist dies sehr problematisch. Denn de facto, ist der Kreditgeber Eigentümer und der Kreditnehmer ist der Besitzer. Sollte nun der Kreditnehmer ein Problem mit der Tilgung des Kredites bekommen (zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit, Krankheit oder stark steigende Zinsen), ist die Immobilie schneller weg als er gucken kann. Nicht nur das. Immobilie weg, heißt nicht automatisch  Kredit weg. Die Immobilie wird dann weit unter Wert versteigert, dass heißt auf dem Restbetrag bleibt der einstige Eigenheimbesitzer sitzen.
 

Dann gibt es die Edelmetallbefürworter. Gold und Silber ist seit Jahrtausenden offizielles Zahlungsmittel gewesen. Dies spricht zunächst mal für einen Umtausch von Papier in Edelmetalle. Wenn man sich die Werthaltigkeit der Metalle ansieht, so erkennt man, dass es seit Menschengedenken einen Gegenwert gegeben hat. Im Gegensatz zum gedruckten Papiergeld. Oder bekommen Sie heute noch etwas für eine Reichsmark aus dem Jahr 1920? Man sagt für eine Unze Gold bekommt man einen guten Herrenanzug.
 

Skeptiker sagen: „Gold kann man nicht essen und es bringt keine Zinsen“. Das mag richtig sein, nur kann man eine Lebensversicherung auch nicht essen. Und was bringt ein Zins der von der Inflation und Steuer gefressen wird?
 

Andere sagen: „Der Goldpreis ist jetzt viel zu hoch“. Das kann man so nicht sagen, denn nicht der Goldpreis ist gestiegen, sondern die Papiergelder haben an Wert verloren und ein Ende ist nicht in Sicht.
 

Nach Auflistung der gängigsten Anlagearten, scheint es Sinn zu machen, zumindest einen Teil, in physisches Edelmetall zu investieren, denn den Herrenanzug wird man wahrscheinlich auch in 1000 Jahren noch für die Unze Gold bekommen.    

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/8982/

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