Riester-Rente

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Riester Rente

Die Riester Rente ist seit ihrer Einführung 2001 in aller Munde. Allerdings nicht nur im Positiven. Diese staatlich geförderte private Rente hat einige Vorteile, aber nicht nur. So ist das Sparguthaben vollkommen pfändungssicher. Auch die Produkte können gewählt werden, zwischen Banksparplänen, Fondssparplänen und einer Riester Rentenversicherung.

 Seit dem Jahr 08 müssen die Kunden 4% ihres sozialversicherungspflichtigen Einkommens vom jeweils vorigen Jahr einzahlen. Dann erhalten sie die volle Riester Förderung. Um in diesen Genuss zu kommen, muss man zu dem Personenkreis gehören, der förderwürdig ist. Dazu zählen Arbeitnehmer und geringfügig Beschäftigte, auch Selbstständige, die pflichtversichert sind und Beamte. Wer Arbeitslosengeld I oder II bekommt, kann einen Rentensparplan a la Riester ebenfalls besparen. Wer dagegen keinen Beitrag zur Rentenpflichtversicherung zahlt, ist nicht förderberechtigt. Aber er kann dennoch die Riester Förderung erhalten, wenn er durch den Ehepartner mittelbar Zulagen berechtigt ist.

Über die Riester Rente und die Förderbeträge kann man sich schnell und unkompliziert im Netz erkundigen. Die Zulage erhält man über die Zentrale Zulagen stelle für Altersvermögen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund. Allerdings erhält man die Zulage nicht direkt, sondern sie geht auf das Konto des Anbieters. Dann wird sie auf dem jeweiligen Vertrag verbucht. Bei ordnungsgemäßem Auslaufen des Vertrages wird der eingezahlte Betrag incl. der Fördergelder an den Inhaber des Sparkontos ausgezahlt. Dazu ist der Anbieter gesetzlich verpflichtet. Teilweise kann das Kapital in Höhe von 30 % bereits zuvor ausgezahlt werden. Um die volle Zulage zu erhalten, muss ein Mindestbetrag eingezahlt werden. Dieser besteht aus einem Sockelbetrag von derzeit 60 Euro. Der Versicherte kann jedoch auch mehr einzahlen – bis zu einem gewissen Betrag, der sich mit den Jahren steigert.

Ein Vergleich der Riester-Rentenprodukte ist durchaus sinnvoll, weil man dadurch ermitteln kann, welcher Vertrag am besten geeignet ist. Zudem sind die Konditionen vergleichbar. Während rund die Hälfte derer, die einen solchen Vertrag abgeschlossen haben, eine klassische Rentenversicherung bevorzugen, haben andere Fondssparpläne gewählt. Auf die Höhe der Zulage hat dies aber keinen Einfluss. Allerdings, so sagen Experten, sei bei den Riester Fonds die Rendite am Besten. Vor allem, wenn man hier schon vor dem 40. Lebensjahr beginnt einzuzahlen, lohnt sich diese Form der Vorsorge. Denn durch die lange Vertragslaufzeit werden eventuelle Verluste schnell wieder ausgeglichen.

Für Familien lohnt die Riester-Rente besonders, denn wenn Kinder nach dem 1. Januar 2008 geboren sind, gibt es eine höhere Kinderzulage. Sie beträgt nun nicht mehr, wie zu Beginn der Verträge, 185 Euro, sondern 300 Euro pro Kind und erhöht damit die zu erwartende Rente. Für Kinder, die zuvor geboren sind, bleibt es beim alten Betrag. Riester-Rechner im Netz berücksichtigen dies bei Eingabe des Geburtsdatums.

Riester Rente staatliche Förderung

Die Riester Rente ist eine vom Staat geförderte Form der Altersvorsorge. Zur freiwilligen Altersvorsorge, über die sich jeder ernsthafte Gedanken machen muss, kommt eine Altersvorsorgezulage, die von Walter Riester ins Leben gerufen wurde. Daher hat die Riester Rente auch ihren Namen. Anfangs etwas argwöhnisch betrachtet und nur von wenigen genutzt, hat sich die

Riester Rente als eine sinnvolle Anlagemöglichkeit erwiesen, der immer mehr Menschen mit offenen Ohren gegenüber stehen. Nicht zuletzt weil die gesetzliche Rente immer weiter schrumpft, sollte man die Riester Rente, die in der Geschichte der Sozialversicherungen einen ganz neuen Weg beschreitet, durchaus nutzen. Die Zulage, die man dabei erhält, soll neben der sinnvollen Altersvorsorge auch zugleich ein Ausgleich für die Verluste durch die Reduzierung der gesetzlichen Rente sein. Die Altersvorsorgezulage der Riester Rente kann auch für Bank- oder Fondsparpläne in Frage kommen. Lassen Sie sich beraten, denn Sie haben nichts zu verschenken.

Für wen ist die Riester Rente Sinnvoll?

Da die gesetzliche Rente immer niedriger ausfällt, ist eine private Altersvorsorge wie die Riester Rente enorm wichtig. Sie ist besonders für Familien aufgrund der hohen Zulagen für kindergeldberechtige Kinder sinnvoll. Für jedes Kind, das nach 2007 geboren wurde, zahlt der Staat eine Förderung von 300 Euro, früher Geborene bekommen 185 Euro. Je mehr eigenen Nachwuchs es gibt, desto mehr Zulagen bekommt der Riester Sparer.

Auch für Gutverdiener ist die Riester Rente sinnvoll, denn bis zu 2.100 Euro inklusive der Zulagen können steuerlich abgesetzt werden. Aber auch alleinerziehende Geringverdiener profitieren sehr von den Zulagen der Bundesregierung. Bei einer Eigenleistung von 60 Euro im Jahr haben sie Anspruch auf ihre eigene Förderung sowie auf die ihrer Kinder. Ein Anrecht auf Riester Zulagen hat jeder, der gesetzlich rentenversichert ist. Beamte sind ebenfalls Zulagen berechtigt. Auch die Ehepartner von Zulagen berechtigten Riester Sparern können die Förderung bekommen.

Riester Rente – Zulagen und Steuervorteile

Sie können eine jährliche Grundzulage von 154 Euro bekommen. Zusätzlich kann Ihnen eine Zulage von 185 Euro pro Kind (300 für ab 2008 Geborene) gezahlt werden. Das Finanzamt prüft, ob eine Steuererstattung für Sie günstiger wäre als die Zulagen. Ist dies der Fall, so werden Ihnen Steuern erlassen. Um die volle Riester-Förderung zu bekommen, müssen Sie bestimmte Mindestbeiträge zahlen. Sie müssen 4 % Ihres Vorjahres-Bruttoeinkommens einbringen, mindestens aber 60 Euro pro Jahr. Zahlen Sie weniger ein, so erhalten Sie nur einen entsprechenden Teil der Förderung.

Wer arbeitslos wird, muss mitunter die eigenen Ersparnisse angreifen, bevor er Anspruch auf staatliche Unterstützung hat. Die Riester Rente stellt hier eine Ausnahme dar. Das angesparte Kapital wird in die Berechnungen zum Arbeitslosengeld II nicht einbezogen. Dies ist ein enormer Vorteil der Riester Rente. Hier finden Sie mehr zu den Vor- und Nachteilen der Riester-Rente.

Auszahlung der Riester Rente

Die Zahlungen aus der Riester Rente beginnen in der Regel ab dem 65. oder 67. Lebensjahr. Für ab 2012 abgeschlossene Verträge können Sie sich Ihre Rente ab Ihrem 62. Geburtstag auszahlen lassen. Davor ist der Rentenbeginn schon ab 60 Jahre möglich. Dabei sollten Sie jedoch daran denken, dass Sie bei einem Rentenbeginn vor Erreichen der Regelaltersgrenze weniger Rente erhalten. Bei einer noch früheren Auszahlung müssen Sie die erhaltenen Zulagen und Steuererstattungen zurückzahlen.

Theoretisch bietet Ihnen die Riester Rente eine kontinuierliche Rentenzahlung. Sie können sich aber zu Beginn Ihrer Rentenzeit bei abgeschlossenen Verträgen vor 2005 20 Prozent bzw. bei späterem Abschluss 30 Prozent des angesparten Kapitals auf einmal auszahlen lassen.

Die Riester Rente wird nachgelagert besteuert. Das bedeutet, dass Ihre privaten Rentenzahlungen voll besteuert werden. Doch während der Ansparphase profitieren Sie von den Steuervorteilen Ihrer eingezahlten Beiträge. Zudem ist davon auszugehen, dass Sie im Alter weniger Steuern zahlen müssen als in Zeiten der Erwerbsfähigkeit.

Die Beste Riester Rente finden

Wenn Sie sich für die Riester Rente entscheiden, bestehen für Sie viele Optionen. Das ideale Angebot ist abhängig von Ihrem Alter, Ihrer Risikogruppe und der gewünschten Art der Investition. Wer sicherheitsorientiert anlegen möchte, kann in einen Riester Banksparplan investieren. Etwas risikoreicher, dafür eventuell gewinnbringender ist die Wahl eines Fondssparplans.

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Es gibt verschiedene Wege, die staatliche Förderung mit den persönlichen Vorsorgezielen zu verbinden. Damit Sie den größtmöglichen Nutzen für Ihre individuelle Lebensplanung gewinnen, stehen Ihnen unsere Experten zur Seite. Machen Sie den Vergleich mit unserem Tarifrechner.